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Kultbag vs. Urbantool Slotbar

Eigentlich mochte ich meine Kultbag ja sehr. Die ist schön und wasserdicht und da passte alles rein, das ich immer so bei mir haben will: Mein Moleskine-Skizzenbuch, mein Bleistift, meine Fineliner, mein iPhone inkl. Kopfhörer, mein USB-Stick, meine Geldbörse, meine Asthma-Medikamente.

Aus diesem Grund hatte ich mir die Tasche ja gekauft: Um ständig alles dabei zu haben, das ich regelmäßig benötige. Ohne, dass meine Hosentaschen mit allerklei Kram überquillen und ausbeulen.

In der Theorie war das eine prima Idee. In der Praxis wenig praktisch. Denn leider passen soviel Sachen darein, da waren in meiner Kultbag auch immer Sachen drin, von denen ich mir nur eingebildet hatte, dass ich sie dauernd bräuchte: Ein großes Etui mit Farbstiften, ständig 2-3 ungelesene Magazine und Comics, mein Moleskine-Notizbuch, diverse DVDs, unzählige Stifte usw. Damit war sie vor allem schwerer als notwendig.

Was sich am letzten Tag der Kultbag in ihr befand sieht man hier:

Das wäre nicht so schlimm gewesen. Denn ich hätte ja einfach weniger mitschleppen können. Aber:

Schlimmer noch: Sie war zu groß! Im täglichen Alltag mit U-Bahn, Kindern und „von hier nach da“, womöglich noch mit dem Rad, ist sie viel zu sperrig. Zum Beispiel: Wenn ich unsere Jüngste in der Manduka (wer Kinder hat, sollte eine Manduka besitzen!) habe, über der einen Schulter die Wickeltasche und an der anderen Hand die Große, dann in die U-Bahn steigen will, da ist so eine Tasche schnell wie ein viertes Bein. (Das dritte sind ja schon die Kinder.)

Die Slotbar von URBAN TOOL rettet meinen Tag

Aber: Hallelujah! Die Lösung ist gefunden: Die Slotbar von Urbantool erfüllt auf den ersten und auch zweiten Blick alle meine Anforderungen an eine Tasche: Es passt alles hinein, was ich wirklich benötige, sie ist klein, handlich und im „Hüftbetrieb“ hängt sie zudem an einer Stelle, an der sie durch keine andere Tasche, Baby-Trage oder Kinderhand gestört wird und auch nicht stört. Zudem ist sie schön und es steht nicht „Eastpak“ drauf: Heißt: Nicht jeder hat sie. Ein Hauch von Individualität und Mythos umweht sie.

Und knappe 40 Euro sind auch echt nicht zu viel verlangt.

Also habe ich mir eine bestellt und bin alles in allem begeistert. Drin sind jetzt nur noch mein Moleskine-Skizzenbuch, einige Stifte, ein USB-Stick mit Texten, gegebenenfall Textmanuskripte, Medikamente, iPhone-Kopfhöhrer. Fertig. Mein iPhone behalte ich in der Hosentasche. Mein Portemaine auch. Würde aber beides im Zweifel noch hineinpassen.

Die Verarbeitung ist alles in allem gelungen. Der rundum elastische Stoff, der dafür sorgt, dass es keine echten Taschenlaschen gibt fühlt sich Anfangs etwas ungewohnt an. Aber das gibt sich. 

Wenn ich etwas bemängeln sollte, dann lediglich dass sie einen Hauch zu klein ist. So passen A5-Dinge nur mit sehr viel Mühe hinein, sodass ich gewungen bin, zum Ausdruck von Texten für Slams auf ein Sonderformat von 14 x 20 cm auszuweichen. Aber das ist handelbar. Etwas ärgerlicher finde ich den kurzen Schaft für einen Stift auf der Außenseite. Da gehen nur wirklich kleine Stifte hinein. Das heißt, mein geliebter Druckbleistift findet seinen Platz in der Tasche. Außen spielt nun ein uniball eye micro von Mitsubishi Pencil die schnelle Eingreiftruppe.

Zugeben will ich auch, dass man sich zu Beginn echt an die Tragweise an der Hüfte gewöhnen musste (siehe Bild links). Und den Gurt passend einzustellen hat ein wenig gedauert. Da hat man erst ständig das Gefühl, die Hose würde rutschen, dabei ist es nur der Gurt der Tasche, der einem über den Hintern rutscht.

Sollte ich die Urbantool Slotbar empfehlen? Auf jeden Fall. Ich werde meine erst einmal nicht mehr hergeben. Sie wird sich nun in der kommenden Slam-Saison als praktisch erweisen müssen.

Der ultramobile Geek.

Bei meinen Recherche zur Tasche bin ich auf ein Video gestoßen, das Fakten zeigt, die mich überzeugt haben, die UrbantoolSslotbar zu kaufen. Hier das Video:

Nebensächlich, aber erwähnenswert: Das Video hat mir auch mal wieder gezeigt hat, dass Apples iPhone ein wirklich einzigartiges Gerät ist. Denn alle drei Geräte, die der Typ („ultramobilegeek!“ Jessses!) aus seiner Urbantool Slotbar zieht ist das iPhone in einem Gerät. Wäre noch ein iPod dabei gewesen wäre es das auch noch. Das nur so am Rande für alle die glauben, das iPhone sei ein „Handy“. Ist es nämlich nicht. Nur auch.

(Kleine Bilder: Pressebilder von www.urbantools.de)

Dieser Eintrag ist vom 14.10.2008 und gehört zu: Ausbildung, Buchse runter, EntrĂĽmpeln, Slam ...
3 Kommentare (s.u.) wurden bislang dazu hinterlassen. ... Trackback-Link

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liger schreibt dazu am 03.01.2009
everything dynamic and very positively [Dort weiterlesen]
elchinas schreibt dazu am 02.01.2009
I have already seen it somethere [Dort weiterlesen]
LeSven schreibt dazu am 16.10.2008
Ich muss mir das Täschchen mal am Samstag bei dir angucken. macht echt nen interessanten Eindruck und der Preis ist ja auch nicht wirklich hoch. Toller Tip auf jeden Fall.

* wird nicht veröffentlicht.

Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.

3
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