<< Worte, viele Worte. Über Worte. Roman-Sneak Preview #1
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Nicht unerwünschte Nebenwirkungen

Einen Roman zu schreiben ist tatsächlich ein hartes Stück Arbeit. Nachdem ich aber nun auf Rat von Fabian noch einmal von vorne begonnen hatte und wieder an der gleichen Stelle der Geschichte bin, wie zuvor und die Ergebnisse dieses Relaunches erneut ins Lektorat gegeben habe, zwei Gedanken, bevor es an die Vollendung des Erzählstranges des ersten Aktes geht.

Meine Ärztin glaubt bestimmt, ich nehme Drogen

Ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass meinen Protagonisten zu Anfang der Geschichte daran gelegen ist, nicht zu schlafen. Bei der Recherche, wie er das erreichen kann, bin ich irgendwann auf einen Wirkstoff namens Modafinil gestoßen. Ein Teufelszeug, wie dieser Artikel verrät:

"Die Entwicklung neuer Waffen und die Möglichkeit, Tag und Nacht zu kämpfen, hat die Vorstellung von militärischem Vorgehen verändert: Aus den auf den Tag beschränkten Einsätzen sind kontinuierliche Operationen geworden."

Hört sich doch spannend an, nicht wahr? Auch wenn es in meinem Roman nicht ... ach ne.

Als ich mehr darüber erfahren wollte, nahm ich die Gelegenheit wahr, meine Ärztin beim Routine Asthma-Check drauf anzusprechen. „Wie kommt man an Modafinil?“ Die wusste nicht wovon ich sprach und musste erst einmal nachsehen. Ein Schreck durchfuhr sie, als sie sah, was auf ihrem Monitor erschien und mir mitteilte, dass man dazu ein „Betäubungsmittelrezept“ braucht. ... Da habe ich mich nicht mehr getraut weiterzufragen. ... Ob die mich schon gemeldet hat?

Überhaupt ist das aber ein spannender Aspekt des Schreibens. Das man ständig gezwung ist, was neues zu lernen. Schließlich ist schlechte Recherche die beste Basis für eine schlechte Geschichte.

„Prinzen im Exil“ klingt Scheiße

Alle haben auf mich eingeredet, ich solle einen deutschen Titel nehmen. Anstatt meines „Princes in Exile“. Zuerst sah ich mich in meiner Kreatitvität beschnitten. Passte der Titel doch auch so toll zur Geschicht. Als ich dann jedoch meine Erfahrungen mit meiner CD „Still Trying To Write Love Songs“ und dass sich die ruhig besser verkaufen könnte hinzunahm, ergab ich mich diesem Druck. Wenn so viele Fachleute das sagen, kann es ja auch so falsch nicht sein.

Nun habe ich einen deutschen Titel. Aber den verrate ich noch nicht. Nur, müsste ich heute ein Titelbild finden, wäre es vielleicht das hier. Nur so als Teaser. Natürlich wird es das nicht. Aber wenn!

Arbeitstitel bleibt aber „Princes in Exile“. Find ich nämlich immer noch toll.

Dieser Eintrag ist vom 09.01.2008 und gehört zu: Poetry, Princes in Exile ...
3 Kommentare (s.u.) wurden bislang dazu hinterlassen. ... Trackback-Link

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Barbara schreibt dazu am 10.01.2008
und dafür spinnst Du unser Stroh zu Gold??? Das kenn ich doch irgendwo her.....Es heisst, es heisst........ach ich komm nicht drauf.....
Markus Freise schreibt dazu am 10.01.2008
Beileibe, ein toller Film. Aber so heißt mein Buch nicht. ... Ich glaube ich mache ein Rätsel draus und jeden Monat gibt es einen Hinweis.
Mischa schreibt dazu am 10.01.2008
Ha! Ich weiß, wie dein Titel lautet: "Der schmale Grat!" Ha!!!!11111 elf elf

* wird nicht veröffentlicht.

Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.

3
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