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Linktipp der Woche: Schöne Dinge zum an die Wände kleben. z. B.: Fototapeten

Wir renovieren gerade ein Haus aus den 60ern. Dabei sind in diversen Ecken und im Hausflur wundervolle Tapeten zu Tage getreten, die der Erbauer und bisherige Bewohner Herr M. einst vermutlich im Schweiße seines Angesichts dort hingeklebt hat.

Mit Blumen drauf und Abstraktionen organischer Formen. Geprägt und aufgeschäumt. In der vollen Bandbreite alles Erdenklichen. In der vollen Überzeugung die bestmögliche und schönste Verzierung seiner geliebten vier Wände gefunden zu haben.

Das war vor 40, in einigen Fällen vielleicht 30 Jahren. Also sehr lange her. In Zeiten, da Tapeten noch Trend waren. Aber der Zahn der Zeit ging weder an Herrn M. noch an seiner Bleibe, geschweige denn an seinem innenarchitektonischen Geschmack vorüber.

So landete das Einrichtungs-Feature „Motiv-Tapete” Ende der 70er auf der schlechteren Seite der „In- und Out-Listen“. Entsetzlich langweilige Rauhfaser löste die buntkrasse Hippie-Deko in der kargen Neon-Tristesse der 80er ab und hielt sich wacker. Bis in den 90ern alle anfingen, die weißen Woodchip-Wände in warmen Gelbtönen zu wischen. Und als das auch nicht mehr ging, die Rauhfaser endlich von der Wand zu kratzen, direkt weiß auf den Putz zu malern und die neue Schlichtheit durch farbige Flächen im Keime zu ersticken.

Frei von Überraschungen. Frei von Abwechslung.

Doch ich sage: Schluss mit der Trend-Askese!

Lasst alle Trends sich vertragen und vereint sie zu einer großen stimmigen Design-Melange. Tapeziert Eure blanken Wände mit glatten Vliestapeten (die neue Raufaser), streicht die weiß und verseht nur einige Wände mit knackigen Farben. Und dann kauft Euch bei tapetenagentur.de eine Fototapete und verziert eine, aber nur eine(!) ganze Wand mit einem großen Motiv.

Zum Beispiel mit diesem hier, das demnächst die Wand in unserem Esszimmer verzieren wird. Das ist so wie es hier dargestellt ist wandfüllend!

Die Welt ist so bunt wie Du sie machst

Und dann schaut aus dem Fenster. Entdeckt die Rosen vor dem Fenster. Fühlt das Parkett unter Euren Füßen und entwickelt aus allem was Euch umgibt und allem was in Euch steckt ein Farbspektrum, in dem Ihr nicht nur wohnen, sondern leben wollt.

Zum Beispiel mit den wunderbaren Tools auf der Website, die alle kennen sollten, die Farben toll finden: colourlovers.com. Da bekommt der Ausdruck Lieblingsfarbe eine, nun ja: mehrdimensionale Bedeutung.

Deshalb meine Linktipps der Woche:

www.tapetenagentur.de - Eine große Auswahl an Foto- und Grafik-Tapeten zu bezahlbaren Preisen.

www.colourlovers.com - Social-Network für Farbbegeisterte Designer und alle anderen Bunt-Fans.

Dieser Eintrag ist vom 23.06.2008 und gehört zu: ...
1 Kommentare (s.u.) wurden bislang dazu hinterlassen. ... Trackback-Link

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Micha-El schreibt dazu am 25.06.2008
Meine Wände sind bis auf einige kleine Bordeaux-Flächen strahlend weiß. Aber auch nur, weil ich viel zu faul zum Tapezieren bin. Lustig, wie das was man einst gähnend langweilig bis ÄH! fand plötzlich wieder an Reiz gewinnt.

* wird nicht veröffentlicht.

Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.

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