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Das Negerköniginnenreich und Poetry Slam als Nebenstraße des Glücks

„Wir fahren nach Norden. Wir fahren dorthin, wo die Negerkönigin regiert. Ich hänge mich aus dem Fenster und singe mein Liebeslied für dich. Doch es bleibt am Fahrtwind kleben und fällt hinunter auf den Standstreifen. Bleibt liegen, zurück. Wie ein verwittertes Warndreieck, vergessen und nutzlos in unseren Leben mit gehobenen Lebensstandards und gesenkten Cholesterinspiegeln.

Also gleite ich zurück in meinen Sitz und frage mich, ob du mich überhaupt verstanden hast, als du die Musik lauter drehst und leise mitsummst. Wie ein verscheuchtes Kind. In den Keller geschickt um Kartoffeln zu holen. Und das dort unten doch nur ein Monster findet, das auf den Knochen ihrer müden Leichen herum kaut. ...” Aus meinem neuen Text „Negerköniginnenreich“

Wenn ich nicht das wunderschönste, lebendigste und mutmachendste Hobby der Welt habe: Sitze in Frankfurt in einem Coffee-Shop, schreibe an Texten herum, höre Element of Crime und würde der Welt am liebsten einen dicken, fetten Knutscher auf ihre rubbelige Wange setzen. Wer unglücklich und verloren ist, der soll doch auch einfach mal sagen:

„Hallo, ich bin der Markus Freise. Und das ist mein erster Slam ...“ Ich am 19. Februar 2003 im Bunker Ulmenwall

Von da an kann es nur vorwärts gehen.

Versprochen.

Auch, wenn ich heute beim „Slam auf der Frankfurter Buchmesse“ fünfter von Fünf geworden bin. Da kann ich mich nicht grämen. Noch vor einigen Jahren habe ich in diesem selben Zelt gestanden als Zuhörer und gedacht: Nur einmal da auch auf der Bühne stehen. Nur einmal. Das einmal, das war heute! Zusammen mit so wunderbaren Menschen wie Sebastian23 (Versprochen, komme im Januar nach Bochum!) und Marc-Uwe Kling (Den ich am 4.11. bei seinem Kreuzberg Slam wiedersehe.), Almut Nitsch von Kerry (Wetzlar), Andreas „Commandante“ Grimm (Stuttgart) und Joshua Walters aus Kalifornien. An so einem Tag kann man gar nicht letzter sein. Da ist man vorne dabei in der besten Kulturszene von auf der ganzen Welt.

Joshua Walters aus Kalifornien als Featured Poet

Sebastian23 und Marc-Uwe Kling harren der Entscheidung des Publikums. Sebastian23 wird gewinnen.

Gleich geht es dann noch zum „Buchmesseslam“ (das ist was anderes als der „Slam auf der Frankfurter Buchmesse“). Hoffe auch, dass es da besser läuft. Denn eins muss auch gesagt werden: Wenn man bei einem Slam um 13 Uhr als erster mit einem ruhigen Text auf die Bühne muss, da muss man sich schon große Mühe geben nicht letzter zu werden.

Aber so ist Slam.

Ich flippe gleich aus.

Dieser Eintrag ist vom 17.10.2008 und gehört zu: Poetry, Slam, Die Anderen ...
3 Kommentare (s.u.) wurden bislang dazu hinterlassen. ... Trackback-Link

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Denis schreibt dazu am 22.03.2009
Markus? Deine Texte sind der Hammer!
imobi schreibt dazu am 01.01.2009
disagree [Dort weiterlesen]
imobi schreibt dazu am 31.12.2008
disagree [Dort weiterlesen]

* wird nicht veröffentlicht.

Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.

3
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Dann wollen wir mal wieder: Meine Slam-Saison beginnt.

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Der Soundtrack des Herbstes: Sei mein Spiegel, mein Schwert, mein Schild.

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