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50 Wege zu einem brauchbaren Blog

„Alles richtig gemacht!“ ist mein Fazit, nachdem ich Skellies Blogging „50 Tips to Unclutter Your Blog“ gelesen habe.

Sehr erleichternd. Hatte ich ja schon länger mit mir gehadert, dass es an den üblichen Blogs Dinge gibt, die mir nicht passen. War dann aber hin und hergerissen, ob mir da nicht meine innewohnende Skepsis im Weg steht und ich mich diesem „Web2.0“-Mist endlich mehr öffnen sollte.

Warum habe ich ein Blog?

Nach mehr als 12 Jahren „klassische Homepage“, stand ganz vorne als Argument, dass ein Weblog die umkomplizierteste Art des Publizierens im Web ist. Eben mal einen Text geschrieben, zügig die Bilder von der Kamera gezogen und wieder ist ein wunderbarer Eintrag fertig. Kein mühevolles zusammenklickern von Templates, organisieren der Struktur und so Nerd-Kram. Endlich steht der Content wieder im Vordergrund des Veröffentlichens.

Genau so einfach sollte sich in der Folge der Konsum der Beiträge für die Besucher der Blogs gestalten – davon ausgehend, dass ein Großteil der Blog-Zielgruppe über eine sehr lange Blogroll verfügt und somit das regelmäßige (vermutlich tägliche) Lesen der einzelnen Blogs ohne Hemnisse vonstatten gehen sollte. Nach meiner Erfahrung geht ein Blogbesuch so vonstatten:

Neuesten Eintrag lesen -> evtl. Kommentar schreiben -> Weiter!

Vielleicht werden noch die Kommentare auf die eigenen vergangenen Kommentare gelesen. Das jedoch nur für wenige Tage, dann ist das entsprechende Thema von anderen Themen (vielleicht sogar anderen Blogs) verdrängt. Es gibt im Internet nichts kurzleberiges als ein Blog-Beitrag. Und das in einem Medium, das sich sowieso ständig erneuert.

Bloggen für die Leser

Aus diesem Grund sind Ablenkungen vom Wesentlichen unerwünscht!

Und hier kommen die Tipps von Skellie ins Spiel, die im Konsens folgendes Sagen: Werft aus Euren Layouts raus, was raus kann! Keine Sau interessiert sich für Eure egozentrischen Penis-VergleicheStatistiken, Google-Ads oder was irgendein Typ aus Oklahoma zu einem völlig anderen Beitrag geschrieben hat.

Ein Graus sind mir Tag-Listen, die aus dutzenden von Begriffen bestehen und die noch zum Teil redundant benutzt werden, anstatt die bestehenden sinnvoll zu verknüpfen. Eine Struktur, die irgendwann zu einem Wald wird, den man vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann, ist obsolet.

Man muss nicht allen Punkten zustimmen, die Skellie anführt. Aber vieles im Layout eines Blogs entsteht, weil der gemeine Web2.0-Afficionado mit seiner Kreuzberger Brille und der Milchkaffee-Schnute nicht über seinen Tellerrand blickt ... Hier ein Widget in die Sidebar, dort ein Icon in den Footer. Es summiert sich. Ohne den tatsächlichen Nutzen zu erhöhen.

Und letztlich führt sich damit das Web2.0-Konzept ins Absurdum: Das Design wird ausgedünnt, um an Übersichtlichkeit zu gewinnen. Und die gewonnene Fläche wir mit Infos zugeballert. Da stimmt doch was nicht.

skelliewag: 50 Tips to Unclutter Your Blog

Schöne Beispiele

Im folgenden aus meiner Blogroll ein paar schöne Beispiele, von Bloggern, die es richtig machen. Auf Negativ-Beispiele möchte ich aus Respekt verzichten. Ihr wisst selber, welche Blogs euch keinen „Spaß“ machen. (Die „Mac“-lastigkeit halte ich im übrigen keineswegs für Zufall. Sie rührt aber nicht daher, dass meine Blogroll nur aus Mac-Seiten besteht. Denn die machen nur ca. 10% aus. Liegt wohl eher daran, dass Mac-User sich aufs Wesentliche zu beschränken wissen.) Ich habe das gestrichen. Das führt ja zu nichts.

Apfelquak - Ein Weblog über Apple und Apple-Produkte

MobileMac - Infos zum Mac mit Fokus auf Mobile Computing

Fläche & Schub - Eike Diestelkamps Weblog über Eike Diestelkamps Leben

anmut und demut - Mit Abstrichen. Aber einfach ein wundervolles Blog, das richtig toll aussieht, sobald man das Raster einschaltet.

Dieser Eintrag ist vom 02.11.2007 und gehört zu: Links, Über dies, EntrĂŒmpeln, Medienkonsum, Internet ...
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Dies hier ist schamlos und komplett von _ben geklaut. Der findet das aber großartig.

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